Die RosaKehlchen - Das sagt die Presse dazu

Botschafter des Regenbogens

Der schwule Männerchor „RosaKehlchen“ trat im Olympia-Kino auf – Titel sind eingepackt in Geschichten – Plädoyer für Toleranz

Überhaupt ist Selbstironie, neben einem astreinen Gesang [..], eines der Markenzeichen dieses Ensembles, das sich als Botschafter des Regenbogens [..] längst einen Namen gemacht hat.

Rhein-Neckar-Zeitung, 7. April 2017

Ein schöner Tag mit flotter Musik

"[..] Völlig zurecht wurden er (der schwule Männerchor RosaKehlchen) und sein Dirigent Rolf Fritz mit Bravorufen und Applaus überschüttet, denn im 25. Jahr des Bestehens überraschte er das Publikum mit mancherlei Feinem, Berückendem und Schrägem."

Schwetzinger Zeitung, 13. März 2017

Sphärischer Wohlklang aus 14 Kehlen

"[..] Begeistert der Chor mit frappierender Intonationssicherheit, wenn er seine mit teilweise frivolen Texten versehene Arrangements von Klassik über 30er-Jahre-Hits bis zu modernen Popsongs interpretierte und szenisch darstellte.[..] Mit stilistischer Perfektion und tadellosem Rhythmusgefühl interpretierte das Heidelberger Ensemble den Klassiker 'Völlig losgelöst' der Neuen Deutschen Welle.[..] Die RosaKehlchen setzen mit ihrer A-cappella-Version [..] starke Akzente für die Klarheit und Präzision jeder einzelnen Stimme.

Das Publikum dankte mit langanhaltendem Applaus für eine musikalische Reise durch die Galaxis, die durch den sphärischen Wohlklang aus 14 Männerkehlen zum wohligen Schweben wurde."

Weinheimer Nachrichten, 18. November 2015

Vergnügliches Spiel mit Vorurteilen

"Die Männer verstehen ihr musikalisches Handwerk! Auf der Bühne gehorchen sie dem kleinsten Fingerzeig ihres Dirigenten, der alle zu einem perfekt ausgewogenen Klang zusammenfügt."

Baden vokal, 7/2015

Auf dem Planeten Homotopia

Konzert des Schwulenchors "Die RosaKehlchen" und die Premiere von "Tonal-Total" in Rohrbach

"Selbstironisch, selbstsicher und ziemlich keck präsentierten sie ihr Auffassung von "Major Tom(m)s" Raumfahrt durch das "warme" All.[..]

Feine Ironie, etwas Sarkasmus, das Spiel mit Vorurteilen und mit einem Hauch um Verständnis werben, für die andere Art von "Zipfeln", macht ihr Repertoire aus. Alles in feinster A-Cappella-Manier, das für Füßewippen oder Kopfnicken im Publikum sorgte.

Das ließ sich auch nicht zweimal bitten bei dem Lied "Über sieben Brücken must du gehn". Dies ergab wunderbare Einheitsmomente zwischen Chor und Publikum.

Die Rheinpfalz, 28.4.2015

Chöre lassen die Puppen tanzen

RosaKehlchen und Soundhouse begeistern 400 Konzert-Besucher

"Ja, die schwulen Sänger haben es in der Tat faustdick hinter den Ohren, sie haben Humor in Hülle und Fülle und sie haben Texter, um die sie manch anderer Chor heftig beneiden dürfte.

Man muss nur einmal gehört haben, wie sie den Petual Clark-Hit "Downtown" auf "Mannheim" ummünzen. Bleiben sie beim ursprünglichen Text, klingt das aber nicht minder supberb. ..

Hierfür wurden die RosaKehlchen von den gut 400 Zuhörerinnen und Zuhörern völlig zu Recht mit Applaus nur so überschüttet."

Rhein-Neckar-Zeitung, 23.3.2015

 

"... aber dich gibt's nur einmal für mich"

15 Jahre Psychologische Lesben- und Schwulenberatung Rhein-Neckar e.V.

"... aber dich gibt's nur einmal für mich", sang der Chor RosaKehlchen, leitete damit eine stimmungsvolle Geburtstagsfeier ein und wurde mit donnerndem Applaus belohnt...

NeckarstadtAnzeiger, 9.4.2014

 

Auf, zum Planet der Männer!

Sie stehen "auf Zipfel" und singen davon - RosaKehlchen mit neuem Programm im Karlstorbahnhof

"Völlig losgelöst von der Erde schwebt das Raumschiff - völlig schwerelos": "Major Tom" ist auf dem Weg ins All und auf der Suche nach Utopia, besser "Homotopia" - denn, ey, er ist schwul. So wollen es wenigstens die Rosa Kehlchen," die in ihrem neuen Programm stolz bekennen: "Wir sind schwul, ey!" Seit über 20 Jahren pflegen die Sänger den "Choralverkehr" im Namen der Gleichberechtigung und haben sich diesmal bei der Premiere im voll besetzten Karlstorbahnhof den Titelhelden von Peter Schillings Song aus den B0er Jahren ausgesucht, um durchs All zu schweben und zu singen: "Sandmann gib mir'nen Traum von einem Kerl so stark wie ein Baum."

Mit der Rahmenhandlung können die "Kehlchen" ihrem schwulen Klangkörper und ihrem großen Repertoire, das immer ein bisschen von der Norm abweicht, gerecht werden und haben damit die vielen "Homos" und auch "Heten" im vollen Saal des Karlstorbahnhofs mehr als unterhalten, denn immerhin steht hinter ihren musikalisch ausgefeilten Liedern eine Botschaft: "Es geht doch bloß um Liebe - warum verstehen die Leute das nicht?" Und dazu passt dann auch die Intonation von den sieben Brücken, über die "Mann" gehen muss, um endlich den Planeten zu finden, "auf dem 'Mann' Träume noch leben kann."

Rhein-Neckar-Zeitung, 7.4.2014

20 Jahre Choralverkehr für Gleichberechtigung

Die "RosaKehlchen" sind am 2. November Gastgeber eines großen Jubiläumskonzertes

Wetten, dass diese Darbietung eine fulminante, musikalisch höchst einfalls- und überaus abwechslungsreiche, vor Sangesfreude übersprühende und durch den ein oder anderen choreographischen Clou glänzende sein dürfte? Schließlich handelt es sich um das Jubiläumskonzert "20 Jahre Choralverkehr für Gleichberechtigung" der "RosaKlehchen".

In der Tat ist es nur zwei Dekaden her, dass sich schwule Männer aller Altersstufen, die Spaß am gemeinsamen Singen hatten, in einem Chor zusammenschlossen.[..]

Kurz vor der Jahrtausendwende gerieten die "RosaKehlchen" heftig in die Schlagzeilen, denn sie wollten mit anderen schwulen Chören in den Badischen Chorverband.[..] Mittlerweile habe sich das Verhältnis der "RosaKehlchen" zum Verband und umgekehrt normalisiert. Man sei ein Chor wie jeder andere, auch die eigenen Konzerte würden auf der Facebook-Seite des Verbandes beworben. Und eine enge Chorfreundschaft gibt es obendrein, nämlich mit dem Sandhäuser "Soundhouse"-Chor.

Rhein-Neckar-Zeitung, 25.10.2013

RosaKehlchen erreichten ihr Ziel

"Nacht der Chöre" im Bürgerhaus - Sänger präsentierten dreistündiges Programm

[..]Ein besonderer Gastchor waren die "RosaKehlchen" aus Heidelberg. Da betraten mit ihrem Chorleiter Rolf Fritz 14 homosexuelle Männer die Bühne und boten ein facettenreiches Repertoire mit chorischen Versatzstücken aus Barock, Schlager und Popmusik, vorwiegen als A-cappella-Gesagen, musikalisch überaus gekonnt.[..]Es gab begeisterten Szenenapplaus und lange anhaltenden Schlussbeifall für die Sänger[..]

02.07.2013

SoundHouse & Friends brannten ein musikalisches Feuerwerk ab

6 Chöre begeisterten in der Sandhäuser Festhalle

[..]Wer sie schon 2007 in der Festhalle erleben durfte, wusste was ihm von den RosaKehlchen aus Heidelberg blühte. Die 15 Wunderkerzen boten wieder eine umjubelte Show mit bekannten Liedern, aber mit Texten, bei denen sich die Zuschauer vor Lachen den Bauch hielten. Wenn Dahlia Lavi wüste, was aus ihrem „Wann kommst du“ geworden ist! Erst nach vier Zugaben und mit einem letzten „Hallelujah“ durften die RosaKehlchen nach diesem spritzigen Auftritt die Bühne wieder verlassen. Der Chor bewies einmal mehr, dass die rosa Männerwelt gar nicht so blass ist.[..]

hallo-nachbar.info, 08.03.2010

Tatsächlich anders

Konzert der „RosaKehlchen" im ehemaligen Gloria-Kino in Landau

[..]Singen können sie allemal, wie sie in mehrstimmigen Arrangements, a cappella oder am Klavier begleitet von Otmar Stangl, gehörig bewiesen. Die Mama, das ist im Programm „Else Mobb", bewusst tuntig angelegte Figur im kurzen rosa Putzkittel unter sehr ansehnlichen, langen Beinen, die in schwarzen Strumpfhosen stecken.

[..]Schwungvolle choreografische Elemente würzen die Show der RosaKehlchen, wenn sie frei nach Udo Jürgens singen: „Eine Homoehe passt nicht in dieses ehrenwerte Haus." Treffsicher nehmen die rosa Mannen sich und ihresgleichen aufs Korn, wenn sie lustvoll betonte sängerische Kapriolen intonieren wie den umgedichteten 70er-Jahre-Hit von Daliah Lavi: „Oh wann kommst du?"

[..]Rund 185 Zuschauer erklatschten sich mehrere Zugaben der Show mit beachtlichem Unterhaltungswert, veranstaltet wurde sie vom Hochstadter Chor Tonart, der ebenso wie die „RosaKehlchen" von Frank Montillon dirigiert wird.

Die Rheinpfalz, 28.10.2009

Unwahres gegen Bares

Auftakt der Heidelberger Theatertage: "RosaKehlchen" mit "Habemus Mama" im Karlstorbahnhof"

Wir sind nicht tolerant von Natur aus, sondern werden es, weil wir uns abfinden, mit Vorurteilen, mit Gewohnheiten. Zu ändern ist nichts, aber singen kann man. Wie er Heidelberger Schwulenchor "RosaKehlchen" unter der Leitung von Frank Montillon zum Auftakt der Theatertage im Karlstorbahnhof.[..]
Mendelssohns Hymne "Hör mein Bitten" wurde ebenso inbrünstig vorgetragen wie Selbstgereimtes zur Melodie von Glora Gaynors "I will survive".[..]
Was Freude mach, funktioniert. Die Freude der "RosaKelchen" am Singen für die schwule Sache verrät: Jeder von ihnen ist lieber schwul als etwas anderes. Davon zeugten auch die umgedichtete Liedtexte bekannter Schlager von Zarah Leander, ABBA oder Udo Jürgens: "Eine Homehe passt nicht in dieses ehrenwerte Haus." Selbstironie darf man, muss man das nennen. Kaum einer hat die so schön hingekriegt wie Lothar Winterle als Hausmeisterin Mobb, deren gutem Herzen erst mit etwas Barem auf die Sprünge geholfen werden muss.

Rhein-Neckar-Zeitung, 17.10.2009

Wettervorhersage war zu schlecht für die "Singende Altstadt"

Die RosaKehlchen hatten sich von der Absage nicht entmutigen lassen.[..] Bei den Zuhörern kam das gut an: Viele wippten mit dem Fuß im Takt der Musik oder summten die Melodie. Spätestens jedoch als der Chor "Ein weißer Schwan" sang, stimmte der ganze Zuhörerkreis mit ein. "Die singen richtig gut und die Lieder passen so gut zu Heidelberg", fand Christina Otta aus Ilvesheim. Vielleicht war das eine kleine Entschädigung für sie und die vielen anderen, die vergeblich die "Singende Altstadt" suchten.

Rhein-Neckar-Zeitung, 29.06.2009

Mehr Mut!

[..] Ein Lob den RosaKehlchen, die sich nicht beirren ließen und trotzdem gekommen sind.

Leserbrief in der Rhein-Neckar-Zeitung vom 06.07.2009 zum Artikel «Wettervorhersage war zu schlecht für die "Singende Altstadt"»

He's just a man

I don't know how to love him. Aus Webbers Schmonzette von 1971 "Jesus Christ Super Star" sangen die RosaKehlchen in der Schlosskirche, bei der Sommermusik, gekonnt, beschwingt, beflügelt vom Ambiente, frei vorgetragen, mit bestechend genauer Intonation, wohltemperierten Kehlchen, nein kraftvollen Männerstimmen, die mühelos den Raum füllten, mit Lust am Singen und einer gehörigen Portion Können und ganz großen Arrangements.
[..] Treffsicher arrangiert, voller Emotionen und doch nie die Grenzen zum Kitsch ernsthaft überschreitend, amüsierend, unterhaltend.
[..] War ganz großes Kino da am Sonntag!

mikelbower.de, 24.06.2008

Toleranz macht reich und schön

Männerchor "RosaKehlchen" in Gehring's Kommode

Etwas neues erlebten die Veranstaltungsbesucher Anfang Mai in Gehring's Kommode: zum ersten Mal trat der in der Metropolregion und darüber hinaus bekannte Männerchor "RosaKehlchen" auf. Etwas Besonderes war diese Neckarauer Premiere auch deshalb, weil der [..] Chor aus homosexuellen Männern besteht, die es glänzend verstehen, mit viel Witz und einer großen Portion Selbstironie auf das Anliegen dieser Gruppe mit allen Schwierigkeiten in der heterosexuell dominierten Gesellschaft hinzuweisen, und das auf hohem musikalischen Niveau.
[..]Das Publikum in der voll besetzen "Kommode" amüsierte sich köstlich über witzig veränderte Songs wie z.B. "Ich hab mein Herz in Heidelberg verloren", "Knete, Kohle, Knaster"("Money, Money, Money" von ABBA), "Oh, wann kommst du", "Ich putz für euch" ("I will survive") oder "Eins und eins, das macht zwei" als Walzer zum guten Schluss. Die Zuschauer beklatschten begeistert die musikalische und choreographische Ensembleleistung der RosaKehlchen.

Neckarau Almenhof Nachrichten, 30.05.2008

Toleranz macht reich und schön

Schwulenchor RosaKehlchen mit "Habemus Mama" im Mannheims Feuerwache

[..]Ziel des Spotts im neuen Programm "Habemus Mama" ist neben sonstigen rückwärtsgewandten Geistern vor allem Papst Benedikt XVI. - die Schwulen und die Katholische Kirche, das scheint ein Dauerstreit. Den fechten die RosaKehlchen mit dem scharfen Schwert der Satire und erzählen eine lustige "Geschichte von Reichtum und Schönheit", die fast schon ein Musical ist.
[..]Lieder vom Zarah Leander, Hildegard Knef, sogar Johann Sebastian Bach wurden ins Repertoire eingepasst, vieles davon, das darf man bei so einer Truppe erwarten, bringt Firvolität und Zweideutigkeit, manchmal allein aufgrund des Songtitels wie etwa "Oh, wann kommst du?" von Daliah Lavi. Mit viel Selbstironie geht das 16-köpfige Ensemble zu Werke, das hier ein "gnadenloses Schmierentheater" aufführt[..]

Mannheimer Morgen, 29.09.2007

Das ganze Schloss war eine Bühne

[..]Ein weiterer Publikumsliebling war der Schwulen-Chor "RosaKehlchen" aus Heidelberg mit seiner spritzigen Vorführung von bekannten Musical- und Pop-Hits wie "Money, Money, Money" von Abba.

Rhein-Neckar-Zeitung, 16.07.2007

Die Wahrheit über James Bond

[..]Die RosaKehlchen haben eine hinreißende Show geschaffen, die nicht nur den Weiberhelden James Bond persifliert, sonder auch lustvoll mit den Klischees über Schwule spielt. Die Lieder der turbulenten Show sind teils bekannte Songs, teils eigene Stücke, immer neu getextet mit Witz und Humor. Gesanglich sind Chor und Solisten überzeugend. Der Chor hat ein hohes Niveau, das besonders bei den A-cappella-Stücken zu hören ist.

Badische Sängerzeitung, 10-2006

Auch das noch: James Bond ist schwul

Der Männerchor "RosaKehlchen" interpretiert 007 neu - Neues Programm zum 15. Geburtstag in der Mache

[..] Um ehrlich zu sein: es ging weniger um die recht abstruse Handlung, denn die diente als Plattform für die hervorragenden A-Cappella-Interpretationen der Bond-Filmmusik und anderen Klassikern. Angefangen mit "For your eyes only", "Stop in the name of love" und "Downtown" über "Das Lied der Schlümpfe", das Bond übrigens mit den Ramona-Brüsten intoniert, bis hin zum Bondklassiker "Goldfinger", aus dem kurzerhand "Gayslinger" wurde. Das Publikum im voll besetzten Kulturfenster dankte den "Kehlchen" mit tosendem Applaus für die urkomischen Texte, schmissigen Lieder und die "Running Gags" - wie beispielsweise das "Derrick"-Zitat: "Harry, fahr den Wagen vor" - und das aus dem Munde von 007! Vier Zugaben mussten die Kehlchen spielen, darunter "Ich hab mein Herz in Heidelberg verloren".[..]

Rhein-Neckar-Zeitung, 09.10.2006

Gerührter Bond-Martini und geschüttelte Queen-Songs prickelten

Vokalfestival "Rosarote Killerzeiten" bot auch in der regensicheren Mälzerei einen wunderbar schrägen Musikabend

Das sich zwei auf den ersten Blick recht unterschiedliche Ensembles zu einem gelungenen Gesamtkunstwerk kombinieren lassen, bewies das Vokalfestival "Rosarote Killerzeiten". Hier das Dutzend RosaKehlchen aus Heidelberg, dort vier Schweizer Vollblutsängerinnen names "Killerqueens". Die einen sangen haarsträubende Neuigkeiten über das Coming Out des "Heteromacho" James Bond. Die anderen nahmen sich der Songs Freddie Mercurys an[..]
Ihre Lieder setzen die RosaKehlchen in eine abgedrehte Rahmenhandlung. Die Bühnenschau pendelt zwischen absurden Choreographien und Schmierentheater. Die Kunst, sich selbst auf die Schippe zu nehmen und mit verbreiteten Vorurteilen gehörig zu kokettieren, beherrschen die RosaKehlchen perfekt. Als charismatischer Titelheld bandelt Christian Blass mit Derricks Harry an und endet doch in Moneypennys Armen.
Dann wäre da noch Bond-Girl "Ramona". Diese existiert nicht nur als Song, sondern als Person mit "Möpsen", die wiederum eine stringente Affinität zu Vader Abrahams Schlümpfen besitzen. Freche Umdichtungen bekannter Lieder besitzen ein hohes Wortwitz-Potenzial. Vorgetragen werden sie in frischen Arrangements, die der nimmermüde Detlef Zimmermann couragiert dirigiert. A cappella sind die Sänger mit Perücke, kleinem Schwarzen und Federboa noch einen Kick rasanter, auch wenn mal ein Ton daneben geht.
Ein Riesenapplaus und stehende Ovationen fordern nach Zugaben. Im Stil der Comedian Harmonists nehmen die RosaKehlchen die gängige Stammtisch-Meinung "Schwule nehmen, wen sie kriegen" gehörig aufs Horn.[..]

Rhein-Neckar-Zeitung, 08.08.2006

Brüderchen und Schwesterchen

Doppelkonzert der RosaKehlchen und der Killerqueens

[..] Aber Schwulsein per se ist ja für eine Gesangsformation noch kein Qualitätsmerkmal. Die RosaKehlchen singen darum nicht nur, sondern betten ihre Songs in einen erzählerischen Rahmen. Heuer ist das die Enthüllungsgeschichte um das wahre Wesen des Film- und Frauenhelden James Bond. Der 007-Song aus dem Film "In tödlicher Mission", gesungen von Sheena Easton, "For your eyes only" liefert das Ausgangsmaterial für das aktuelle Programm der RosaKehlchen: For you Guys only. Das Ende vom Lied ist die Enthüllung, dass der Agent im Auftrag seiner Majestät ebenfalls schwul ist und somit die rosarote Welt wieder in Ordnung.
Dass die RosaKehlchen ihr Schwulsein in die Öffentlichkeit und damit ihren Teil zur schwulen Emanzipation beitragen, ist ein legitimes und in dieser Form sehr amüsantes Anliegen. Es gelingt ihnen, die schöne und manchmal auch schwere schwule Welt frivol und selbstironisch auf die Schippe zu nehmen. Songs aus Bond-Filmen wurden da ebenso umgetextet wie das Dalida-Delon Duett "Paroles", der Blue-Diamonds-Hit "Ramona" oder die ursprünglich aus Mexiko stammende Komposition "Besame Mucho". Den größten Spass gab es, als die Heidelberger den frisch gebackenen "Badenern des Jahres 2006" ihre Variation des Badnerliedes intonierten. [..]

Stadtanzeiger Mosbach Nr. 32/2006

Die Wahrheit über James Bond

Männerchor RosaKehlchen im Brauereiausschank Oggersheim

James Bond ist schwul. Das Super-Macho Gehabe nur Tarnung. Das enthüllten die RosaKehlchen in ihrer Show "James Bond - For you guys only" im Mayer-Brauereiausschank in Oggersheim. Der schwule Männerchor aus Heidelberg kann mehr als nur schön singen.[...]
Die RoasKehlchen haben eine hinreißend komische Show geschaffen, die nicht nur den Weiberhelden Bond persifliert, sondern auch lustvoll mit den Klischees über Schwule spielt. Dabei haben die Männer ausgesprochen witzige Ideen.[...]
Die Kostüme sind bunt und ein bisschen schrill, das ganze Geschehen auf der Bühne ist gelungene Unterhaltung. Es gibt viele frivole Sprüche und Lieder, aber nichts, was unverklemmte Erwachsene in Verlegenheit brächte. Gesanglich sind Chor und Solisten überzeugend, stellenweise hätten die zwölf Sänger noch selbstbewusster singen können. Denn der Chor hat ein hohes Niveau, so dass sich niemand verstecken muss. Das war besonders bei den A-Capella Stücken zu hören.[...]
In der manchmal etwas uniformen Landschaft der Männerchöre sind die RosaKehlchen ein erfreulicher Farbklecks und eine erfrischende Bereicherung.

Die Rheinpfalz, 29.05.2006

Volles Zelt für "RosaKehlchen"

[...] Dass sie mehr drauf haben als ein normaler Männerchor, war schon beim ersten Auftritt der "RosaKehlchen" klar erkennbar. Gesanglich diszipliniert, in allen Stimmen und mit guten Solisten hervorragend besetzt, begeisterten sie die Zuhörer mit Liedern aus ihrem reichhaltigen Repertoire, wobei auch das "Badnerlied" nicht fehlen durfte. Spots, witzige Einlagen und vielerlei geasanglich untermalte Bühnenszenen brachten ihnen nach über zwei Stunden auf der Bühne einen überwältigenden Applaus ein, so dass sie um einige Zugaben nicht herumkamen. [...]

Rhein-Neckar-Zeitung, 20.07.2003

RosaKehlchen begeistern in Schönbrunn

Zu einer besonderen Begenung geriet das Konzert des Heidelberger Schwulenchores "RosaKehlchen am Sonntagabend in Schönbrunn. Als krönender Abschluss der Jubiläumsfeierlichkeiten des MGV begeisterten die 20 Sänger das Publikum im bis auf den letzen Platz besetzten Festzelt. Und wie es für die Gemeinde im Kleinen Odenwald eine mit durchaus gemischten Gefühlen erwartete Premiere war, betraten auch die RosaKehlchen Neuland, denn es war ihr erster Auftritt in einem Festzelt. [...]
Das Schönbrunner Publikum begeisterte der Chor mit einem Querschnitt aus seinem Repertoire [...]. In ihren mit vielen choreographischen Einlagen bereicherten Lieder, vom Volksliedgut zum Schlagerliedgut, gibt es ein Hauptthema, das mit teils sehr deutlichen Worten angesprochen wird, nämlich das Schwulsein und der Unterschied zwischen Schwulen und sogenannten "Heten", Heterosexuellen. [...]
Nach dem Can-Can zum Finale war das Publikum im bis auf den letzten Platz besetzten Zelt nicht mehr zu bremsen und erklatschte sich drei Zugaben. [...]

Eberbacher Zeitung 22.07.2003

RosaKehlchen bei der Chor-Session 2003

Der schwulen-Chor RosaKehlchen versteht sich vortrefflich darauf, bekannte Melodien mit neuen Texten zu versehen. So wird aus dem Schlager vom kleinen, grünen Kaktus das "kleine, feine Schwarze", das jeder Schwule im Schrank haben sollte... Die Selbstironie, die der Chor zu seinen Auftritten an den Tag legt, entfachte in Handschuhsheim wahre Begeisterungsstürme. "Die Jungs sind geil", fand ein junges Mädchen. Doch auch das Publikum im gesetzteren Alter spendete kräftig Applaus und verlangte nach einer Zugabe. [...]

Rhein Neckar Zeitung 03.06.2003

"Die Schwulen sind ganz leicht erkannt, schaut nur auf das Gelenk der Hand: Ganz locker, diese Dinger! Dazu kommt noch, ihr kennt das doch, der abgespreizte Finger" - mit kaum zu überbietender Selbstironie haben es homosexuelle Männer seit langem verstanden, das rosarote Leben und sich selber auf die Schippe zu nehmen und damit einen vielleicht weit wichtigeren Beitrag zu ihrer Emanzipation und zur Liberalisierung der Gesellschaft geleistet als alles Theoretisieren.
Im Rahmen der schwul-lesbischen Kulturtage "WUCHT" präsentiert der etwas andere Männergesangsverein RosaKehlchen aus Heidelberg sein neues Programm "Mit deutscher Zunge". Im vollen Mannheimer Capitol, und gleich das Eröffnungsstück "Ein Liedlein wollen wir singen" macht klar: Es wird lustig. Und wie!
Eingebettet in eine Rahmenhandlung, wie sie das schwule Leben schrieb - der junge Giovanni macht kurz vor der Hochzeit einen Rückzieher und eröffnet seinen Eltern, dass ihm der Sinn so gar nicht nach Frauen steht -, und szenisch aufgeführt mit diversen Kostümwechseln, macht die kabarettistische Gesangsdarbietung einen Heidenspaß.[...]
Die gängige Meinung: "Schwule nehmen, wen sie kriegen" - einer der absoluten Glanzpunkte im bravourösen neuen Programm.

Mannheimer Morgen vom 29.11.2001

Beim offenen Singen im Schlossgarten schossen die "RosaKehlchen" im wahrsten Sinne des Wortes den Vogel ab. Dieser Chor gehört erst seit kurzer Zeit zum Badischen Sängerbund und musste sich seinen Beitritt - weil angeblich schwule Chöre nicht in das Bild des deutschen Chorgesanges passen - gerichtlich erkämpfen. [...]
Dass die zwölf Männer [...] wahre Begeisterungsstürme auslösen sollten, konnte anfangs noch niemand erahnen. Mit den spritzigen Melodien und Texten nahmen sich die RosaKehlchen oftmals selbst auf die Schippe und hielten den Ewiggestrigen, Spießbürgerlichen und selbst ernannten Moralisten den Spiegel vor. Herrlich anzuhören auch das Badener Lied mit einem abgeänderten frechen und lustigen Text. Die Zugabe-Rufe wollten kaum enden.

Rhein-Neckar-Zeitung,Heidelberg, 26.06.2001

15 JAHRE AIDS-HILFE HEIDELBERG

[...] Ein weiterer Höhepunkt der Feierlichkeiten war die Revue zum Jubiläum mit dem Heidelberger Chor schwuler Männer, RosaKehlchen, die das begeisterte Publikum schon in ihr neues Programm reinschnuppern ließen [...].

Bloomaul, September/Oktober 2001

Zweifellos bringen die rund zwanzig Mannen [...] in jeder Beziehung frischen Wind in die angestaubte Chorlandschaft Badens. Denn ihre schwungvollen Auftritte sind nicht nur etwas für die Ohren. Mit ihren szenisch untermalten Sangesdarbietungen, ihren Kostümen und ihrer Gestik reißen sie das Publikum immer wieder zu Begeisterungsstürmen hin. [...] Somit sind die RosaKehlchen mehr Kleinkunsttruppe als ein Chor im traditionellen Sinn.

ruprecht, Juli 2001